Hier finden Sie: Galerie Neue Meister

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Sammlungsgeschichte

Die Sammlung des Museums geht aus der Gemäldegalerie Alte Meister hervor, für die nach 1843 auch verstärkt zeitgenössische Kunst angekauft wurde. Ihre Entstehungsgeschichte ist eng mit dem Namen des sächsischen Staatsministers Bernhard von Lindenau (1779-1854) verbunden, der bedeutende Mittel für den Ankauf zeitgenössischer Gemälde zur Verfügung stellen konnte. Auch aus dieser Tradition heraus gilt noch heute das Sammelinteresse der Kunst des 20. Jahrhunderts, mit Schwerpunkten auf der zeitgenössischen Dresdner Malerei und dem Aufbau einer Galerie der internationalen Avantgarde.

Prägend für die Geschichte des Museums war die Aktion »Entartete Kunst«, durch die die Sammlung während der Zeit des Nationalsozialismus 56 Gemälde verlor, darunter Werke von Edvard Munch, Max Beckmann und Emil Nolde. Nach der Rückkehr der in die Sowjetunion verbrachten Kunstwerke konnte 1959 die Galerie Neue Meister gegründet werden, die schließlich 1965 im Albertinum ein eigenes Domizil fand.