Residenzschloss Dresden
Das Residenzschloss Dresden ist über mehrere Jahrhunderte nicht nur Regierungszentrum sächsischer Kurfürsten und Könige, sondern stets auch kultureller Mittelpunkt der Stadt gewesen. In unmittelbarer Nachbarschaft zu bedeutenden Kulturbauten Dresdens ist es heute Teil eines historisch gewachsenen Kulturquartiers, welches größte kulturelle Vielfalt auf engstem Raum bietet.
Nach der aufwändigen Rekonstruktion des im 2. Weltkrieg zerstörten Schlosses konnten bereits verschiedene Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden an ihren Ent-stehungsort zurückkehren und damit an die reiche kulturelle Vergangenheit des Residenzschlosses anknüpfen.
Bereits im September 2004 eröffnete das Neue Grüne Gewölbe als erstes Museum im modern gestalteten ersten Obergeschoss des Westflügels. Es folgten das Kupferstich-Kabinett mit Studiensaal und Sonderausstellungsflächen, die Kunstbibliothek, das Münzkabinett und der Hausmannsturm. Seit 2006 kann man auch das Historische Grüne Gewölbe im Erdgeschoss wieder besichtigen. Als spätbarockes Gesamtkunstwerk ist es, so wie es August der Starke von 1723 bis 1730 als Ausdruck von Reichtum und absolutistischer Macht errichten ließ, in den ursprünglichen Räumen wieder erlebbar.
In Zukunft wird die Residenz der Kunst und Wissenschaft durch das originalgetreu rekonstruierte Audienzgemach und weitere prachtvolle Räume August des Starken vollendet. Bereits 2009 setzt die Eröffnung der Türckischen Cammer der Rüstkammer im Ostflügel einen weiteren Höhepunkt .
