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Adrian Ludwig Richter, Civitella (Der Abend), 1827
Foto: Jürgen Karpinski
© Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Die Schenkung von Eduard Cichorius an die
Dresdener Galerie.
Dem Ludwig Richter-Freund und -Sammler
zum 100. Todestag

Ausstellung der Galerie Neue Meister
Semperbau am Zwinger, Gemäldegalerie Alte Meister
20. September 2007 bis 25. März 2008

10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

In der vierten Folge der kleinen Ausstellungsreihe „Die Galerie Neue Meister zu Gast im Semperbau“, die während der Schließung des Albertinums ausgewählte Bestände der Sammlung zugänglich machen will, steht nicht ein bestimmter Künstler im Mittelpunkt, sondern diesmal ein bedeutender Kunstsammler, der sich besondere Verdienste um die Dresdener Galerie erworben hat.
Aus Anlass des 100. Todestages von Eduard Cichorius, der am 16. Oktober 1907 in Dresden starb, werden jene elf Gemälde im Zusammenhang gezeigt, die der Privatsammler in den Jahren 1903 bis 1906 der öffentlichen Sammlung schenkte. Der besondere Rang dieser Schenkung erweist sich schon darin, dass nicht weniger als sechs der insgesamt elf Bilder von Ludwig Richter, über die das Museum heute verfügt, aus dieser Schenkung stammen ebenso wie sämtliche drei Gemälde von Joseph Anton Koch, die noch immer den gegenwärtigen Bestand bilden. Hinzu kommen zwei kleinformatige Werke holländischer Meister des 17. Jahrhunderts, die jetzt zur Gemäldegalerie Alte Meister gehören. Sowohl in der Ausstellung als auch in dem Katalogheft „Ludwig Richter in der Dresdener Galerie“, das aus diesem Anlass erscheint, wird die Persönlichkeit des Kunstsammlers, Mäzens und Stifters Eduard Cichorius, der mit Ludwig Richter eng befreundet war, näher beleuchtet.