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oben: Markus Draper, Überleben im Chaos, 2006
Foto: Werner Liebknecht
unten: Markus Draper, T trifft N, 2006
Foto: Hans-Georg Gaul

© Galerie Gebr. Lehmann

Bildergalerie zur Ausstellung

Markus Draper. Fire Beats 2

Ausstellung der Galerie Neue Meister
Residenzschloss Dresden, 2. Obergeschoss
Eingang Sophienstraße
3. August bis 30. September 2007

10 bis 18 Uhr, dienstags geschlossen

Markus Draper wurde 1969 in Görlitz geboren und hat an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert. Von 1998 bis 2000 war er Meisterschüler bei Professor Ralf Kerbach. Markus Draper lebt und arbeitet heute in Berlin.  
Er beschäftigt sich mit Architektur. Dabei  setzt er jedoch so unterschiedliche Medien wie Malerei, Collage, Fotografie und Scherenschnitt in seinen Arbeiten ein. Das Haus als solches ist ihm Stellvertreter des Menschen. Er will in seinen Werken die Seele einer Stadt oder einer Landschaft abbilden. Dabei wird das Äußere - nämlich die Wand bzw. die Haut - zur Projektionsfläche für innere Zustände. Draper interessieren die Unglücksfälle des Alltags und so erschafft er Werke wie die Installation „Skulpturenkino: House of Darkness“. Dafür entwickelte er das Bild eines Hauses im englischen Gloucester, wo das Ehepaar Fred und Rose West einst junge Mädchen missbrauchte, folterte, tötete und anschließend im Garten verscharrte.

1999 bekam Draper das Stipendium der Philip Morris Kunstförderung, New York und 2001 erhielt er den Marion Ermer Preis. Mit Einzelausstellungen war er unter anderem bei der Galerie Gebr. Lehmann, Dresden (im Jahr 2000 mit „nächtelang“, zwei Jahre später mit „Symptom & Folie“ und 2004 mit „thin skin“) vertreten. 2006 erhielt er den Kunstpreis „Energie“ von Vattenfall Europe Mining & Generation, der speziell an junge Künstler aus den Neuen Bundesländern, die sich mit Malerei beschäftigen, vergeben wird. Die Jury besteht aus Mitgliedern des Vattenfall-Konzerns sowie einem Museumsdirektor pro Bundesland – für Sachsen ist dies Dr. Ulrich Bischoff, Direktor der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Der Preis umfasst eine Ausstellung in den Räumen des Vattenfall-Konzerns – dieses Jahr in Cottbus – und die Herausgabe eines Katalogs.  Seit einigen Jahren gibt es eine zweite Station der Preisträgerausstellung und zwar in dem Bundesland, aus dem der Künstler stammt.  Während in der Ausstellung „Fire Beats“ in Cottbus hauptsächlich Drapers Gemälde und Arbeiten auf Papier zu sehen sind, wird „Markus Draper. Fire Beats 2“  im Dresdner Residenzschloss  umfassend erweitert:  In speziell gestalteten Räumen sollen skulpturale Objekte, Installationen und Videos präsentiert werden,  darunter die Arbeit  „Skulpturenkino:  House of Darkness“.

Eintritt:
3,00 Euro
2,00 Euro, ermäßigt
2,50 Euro, Gruppenpreis (ab 10 Personen pro Person)
7,00 Euro, Familienkarte

Ebenso berechtigt die Eintrittskarte für das Neue Grüne Gewölbe zum Einlass in die Ausstellung:
Eintrittspreis normal: 6,00 Euro
Eintrittspreis ermäßigt: 3,50 Euro
Gruppen ab 10 Personen: pro Person: 4,50 Euro
Familienkarte: 13,00 Euro