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Bernardo Bellotto, genannt Canaletto
Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke, 1747
© Kupferstich-Kabinett, SKD

Von Venedig nach Dresden. Barocke Graphik aus dem Kupferstich-Kabinett

Ausstellung des Kupferstich-Kabinetts
Nationales Kunstmuseum der Ukraine, Kiew
12. September bis 16. November 2008

‚Von Venedig nach Dresden‘ zeigt rund 80 Spitzenwerke venezianischer Künstler aus der ersten Hälfte des 18. Jahr-hunderts, die zum Kernbestand des Kupferstich-Kabinetts gehören. Es werden Radierungen von Marco Ricci, Giovanni Battista Tiepolo, Antonio Canale (gen. Canaletto), Giovanni Battista Piranesi und Bernardo Bellotto (gen. Canaletto) ausgestellt. Von letzterem stehen insbesondere die berühmten, auch in der gemalten Fassung bekannten Dresden-Ansichten im Vordergrund.

Nach jahrelangen intensiven deutsch-ukrainischen Gesprächen auf Expertenebene freuen sich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, erstmals  nach der politischen Wende in der Ukraine ausstellen zu können. Dieses Ereignis ist umso bedeutsamer, als ein großer Teil der Zeichnungen und Graphiken des Dresdner Kupferstich-Kabinetts bis zur Rückgabe im Jahre 1958 in Kiew lagerte. Einige der Bilder der Gemäldegalerie kehrten bereits im Jahr 1955 aus Kiew nach Dresden zurück. Mit dieser Ausstellung wollen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ihren Dank für die Rückgabe zum Ausdruck bringen. Ohne diese Rückgabe wäre die Wiederauferstehung des Dresdner Kupferstich-Kabinetts nicht möglich gewesen.

Die Ausstellung findet in enger Kooperation mit dem Nationalen Kunstmuseum der Ukraine – dem größten und wichtigsten Museum des Landes – im Rahmen der deutschen Kulturwochen in der Ukraine statt. Diese werden federführend von der Deutschen Botschaft in Kiew in Zusammenarbeit mit dem Goetheinstitut organisiert. ‚Von Venedig nach Dresden‘ stellt einen Höhepunkt der Kulturwochen dar, die das Interesse Deutschlands an einem lebendigen und partnerschaftlichen Kulturaustausch mit der Ukraine zum Ausdruck bringen sollen.