Unter Göttern und Menschen
Eine Ausstellung der Skulpturensammlung in Kooperation mit dem Museo del Prado, Madrid
Erstmals seit 300 Jahren werden Hauptwerke der antiken Skulptur, die einst in römischen Sammlungen vereint waren, wieder zusammengeführt. 46 Spitzenwerke der Dresdner Antikensammlung aus der Skulpturensammlung sind für fast sechs Monate in den neugestalteten Sälen im Altbau des Museo Nacional del Prado zu sehen sein. Dort werden sie gemeinsam mit 20 Antiken aus dem Bestand des Museo Nacional del Prado in einer einzigartigen und nicht wiederholbaren künstlerischen Begegnung ausgestellt.
Die gezeigten Werke stammen aus den königlichen Sammlungen in Madrid und Dresden. Beide zählen zu den bedeutendsten Antikensammlungen außerhalb Italiens. Gemeinsam repräsentieren sie exemplarische Schlüsselwerke der Antike, von der griechischen Klassik bis zur spätantiken römischen Kunst. Die Dresdner Antikensammlung wird zum ersten Mal außerhalb Deutschlands gezeigt. In einer einzigartigen Übereinkunft beider Institutionen wird sie in Madrid zu sehen sein, während das Albertinum, Heimstatt der Skulpturen-sammlung in Dresden, zurzeit wegen Umbau geschlossen ist.
Das Albertinum präsentiert sich im Prado unter anderem mit dem Dresdner Zeus und dem Dresdner Knaben, einer römischen Replik der Athena Lemnia des Phidias, dem Einschenkenden Satyr von Praxiteles, der Dresdner Mänade und zwei von drei sog. Herkulanerinnen, den berühmten Frauenstatuen. Die Ausstellung wird nach Madrid 2009 in abgewandelter Form im Japanischen Palais in Dresden gezeigt.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit den neuesten Forschungsergebnissen in spanischer Sprache, der in Dresden auch in Deutsch vorliegen wird.