Madonna meets Mao
Eine Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kooperation mit der Yageo-Foundation
Seit Mitte der 1990er Jahre sammelt Pierre T.M. Chen, der Eigentümer eines weltweit operierenden Elektronikkonzerns, herausragende Werke von Francis Bacon, Georg Baselitz, Andy Warhol, Cy Twombly, Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Hiroshi Sugimoto oder Andreas Gursky. Bevor er sich der westlichen Kunst zuwandte, hatte er bereits eine umfangreiche Kollektion moderner chinesischer Malerei von den 1920er bis in die 1940er Jahre zusammengetragen. Auch die zeitgenössische Kunst aus China und Taiwan gehört zum Programm der Sammlung und ist mit international bekannten Künstlern wie Zao Wouki, Cai Guoqiang und Lee Mingwei vertreten.
In Dresden wird die ungewöhnliche Sammlung erstmals in ihrer ganzen Breite gezeigt. Die Auswahl der Werke besorgte der Sammler selbst: „Madonna meets Mao“ – gemäß dem Titel der Ausstellung treten die Kunst des Westens und des Ostens in einen unkonventionellen Dialog miteinander.
Die Yageo Foundation wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, den Kulturaustausch zwischen Asien und der westlichen Welt zu fördern. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Vermittlung der chinesischen Kunst und Kultur im Ausland. In den vergangenen Jahren hat die Stiftung weltweit viele Projekte und Ausstellungen unterstützt. Den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist Pierre T.M. Chen seit 2007 besonders verbunden, als er das Gemälde „Tante Marianne“, ein Schlüsselbild aus dem Frühwerk Gerhard Richters, als großzügige Dauerleihgabe nach Dresden gab.
Öffnungszeiten
10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt
5 EUR, ermäßigt 3 EUR,
Gruppen (ab 10 Personen) 4 EUR p.P.
Rundgänge: Jeden Samstag, 11 Uhr