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oben: Georg Baselitz, Idol, 1964
Staatliche Graphische Sammlung München
Foto: Martina Gadiot, Staatliche Graphische Sammlung München
unten: Georg Baselitz: Elke im Lehnstuhl. 1976
Holzschnitt und Monotypie
© Sammlung Herzog Franz von Bayern
Foto: Martina Gadiot, Staatliche Graphische Sammlung München

Georg Baselitz.
Druckgraphik von 1964 bis 1983

Aus der Sammlung Herzog Franz von Bayern
Residenzschloss Dresden
20. Juni bis 25. August 2008
Aus technischen Gründen mußte die Baselitz-Ausstellung
leider einige Tage vor deren geplantem Ablauf geschlossen
werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Das Dresdner Kupferstich-Kabinett in Kooperation mit der Staatlichen Graphischen Sammlung München zeigt die Ausstellung „Georg Baselitz. Druckgraphik von 1964 bis 1983 aus der Sammlung Herzog Franz von Bayern“. Sie stellt eine Auswahl aus dem für Baselitz‘ Werk so wesentlichen Schaffensbereich vor, konzentriert auf die Jahre von 1964 bis 1983. Bei den Exponaten handelt es sich um druckgraphische Unikate, Zustandsfolgen und seltene Probedrucke aus der Sammlung von Herzog Franz von Bayern, die zuvor noch nie öffentlich ausgestellt wurden.

Georg Baselitz, geboren 1938 in Deutschbaselitz in Sachsen als Georg Kern und heute in München lebend, zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Gegenwart. 1957 nach
West-Berlin übergesiedelt, nahm er 1961 den Namen seines Ge-burtsortes an.
Er ist ein vielfältig tätiger Künstler, der malt, zeichnet und sich der Bildhauerei widmet. Schon früh entdeckte er die Druckgraphik, die ersten Radierungen entstanden Anfang der 1960er Jahre. Fortan experimentierte er im Rückgriff auf Sujets, die er auch in Malerei und Zeichnung verwendet, mit den verschiedensten Techniken wie der Kaltnadelradierung, der Aquatinta, später mit dem Holz- und Linolschnitt und entwickelte ein eigenständiges Œuvre auf Papier, das als exemplarisch für das Prinzip der Originalgraphik angesehen werden kann.
Baselitz untersucht darin die Bedingungen einer Ausdrucksform, die für ihn ganz neue ästhetische Erfahrungswelten eröffnet. Nicht der Aspekt der Reproduzierbarkeit steht im Vordergrund, sondern die je spezifischen gestalterischen Möglichkeiten einer Technik werden ausgelotet und über den Medienwechsel sichtbar gemacht.

Eintrittspreise
normal: 3,00 Euro
ermäßigt: 2,00 Euro
Gruppeneintritt ab 10 Personen/ pro Person: 2,50 Euro
Familienkarte: 7,00 Euro